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„Wasser predigen und Wein trinken. – Das Motto der nordhessischen SPD zur Meßmer-Affäre!“

„Abwiegeln – der typische Reflex der nordhessischen SPD, wenn es um die eigenen Positionen geht. – Egal welcher Partei man angehören mag, es ist die Verpflichtung jedes einzelnen Bundestagsabgeordneten, sein Mandat als ernstzunehmende Vollzeittätigkeit, im Sinne der Bevölkerung, zu begreifen und eben nicht zu einem Teilzeitjob zu degradieren. Dies gilt auch für die Abgeordneten der SPD und gerade für Herrn Meßmer,“ erklärt Sebastian Stüssel MIT-Kreisvorsitzender im Landkreis Kassel. Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Kassel-Land verurteilt die Vorgehensweise von Herrn Meßmer und die Äußerungen aus der nordhessischen SPD ausdrücklich und ist der festen Überzeugung, dass somit gerade den Gewerkschaftsmitgliedern hier ein Bärendienst erwiesen werde. Auch die Mitglieder der IG-Metall hätten als Geschäftsführer einen unabhängigen Vollzeitvertreter verdient, der sich für ihre Belange mit ganzer Kraft einsetzte. Die SPD müsse nun ihre reflexartige Doppelmoral ablegen und lernen, nicht mit zweierlei Maß zu messen, wenn es um die eigenen Positionen ginge. “Bei Freiberuflern und Selbständigen wird immer wieder kritisiert und ganz genau hingeschaut, ob diese ihre herkömmliche Tätigkeit einstellen, obwohl gerade sie nicht über ein Netz und doppelten Boden verfügen, wenn ihr Mandat auf Zeit abgelaufen ist,“ so Stüssel. Nach Auffassung der MIT Kassel-Land ist es nicht von der Hand zu weisen, dass es sich im vorliegenden Fall, eindeutig um Interessenskollisionen mehrfacher Natur handle. Dies wiege umso schwerer, da gerade Nordhessen nach der letzten Bundestagswahl mit weniger Abgeordneten im Bundestag vertreten sei und die nordhessische Region deshalb umso ambitioniertere Politiker brauche. “Nun ist es wichtig, dass Herr Meßmer und die nordhessische SPD schnell Farbe bekennen und die notwendige Ernsthaftigkeit an den Tag legen, die in der jetzigen Situation geboten ist,“ führt Stüssel aus. Die MIT Kassel-Land hält in diesem Zusammenhang die Aufgabe der momentanen Gewerkschaftstätigkeit von Herrn Meßmer für dringend geboten. Die MIT Kassel-Land meint, dass das bewährte Motto “Wasser predigen und Wein trinken“ der nordhessischen SPD äußerst bedenklich sei, da man nicht parteigewollte Synergien zu Lasten der nordhessischen Bevölkerung und zu Lasten von mehr als 40.000 Gewerkschaftsmitglieder ausleben dürfe. Darüber hinaus erscheint es der MIT Kassel-Land beschämend, dass sich die Verantwortlichen der Meßmer-Affäre nicht offen stellten und scheinbar darauf hofften, dass diese, nicht vertretbare, Verbindung von Bundestagsmandat und Geschäftsführertätigkeit nicht bemerkt werde.
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